Unternehmen feiern Durchbruch mit neuem Recyclingverfahren für Faserzement

Der belgische Baustoffhersteller Etex und Heidelberg Materials Benelux haben ein neues Verfahren im industriellen Maßstab angekündigt, mit dem Faserzementabfälle zu kohlenstoffarmem Zement recycelt werden sollen.

Beide Unternehmen haben das Cemloop XL-Projekt als einen wichtigen Schritt in Richtung Kreislaufbauweise gefeiert.

Zementpulver Bild mit freundlicher Genehmigung von Etex

Cemloop XL wird vom LIFE-Programm der Europäischen Union kofinanziert und kombiniert zwei Technologien: ein von Etex in Zusammenarbeit mit der Jacobs Group entwickeltes Recyclingverfahren zur Umwandlung von Faserzementabfällen in ein Material namens Recycled Fibre Cement Paste (RFCP) und ein Verfahren von Heidelberg Materials namens CCLIX, das dieses Material durch erzwungene Karbonatisierung mit CO₂ aus den Abgasen der Zementöfen aufwertet.

Das resultierende Produkt, karbonisiertes RFCP, kann Klinker in der kohlenstoffarmen Zementproduktion teilweise ersetzen und so die CO₂-Emissionen um schätzungsweise 20 % und den Energieverbrauch um 15 % reduzieren. Die neue Recyclinganlage von Etex im belgischen Hemiksem soll bis Mitte 2026 fertiggestellt sein, während Heidelberg Materials plant, bis 2028 einen speziellen Karbonisierungsreaktor in seinem Zementwerk Lixhe zu installieren.

Den Partnern zufolge handelt es sich bei der Initiative um eine Kreislauflösung, mit der jährlich rund 60.000 Tonnen Faserzementabfälle vermieden und 100.000 Tonnen Rohkalkstein eingespart werden könnten.

Die EU-LIFE-Finanzierungsvereinbarung für das Projekt wurde im Juni 2025 unterzeichnet und würdigt sein Potenzial als Modell für eine groß angelegte Kreislaufwirtschaft in der Baustoffherstellung.

Bleiben Sie verbunden

Erhalten Sie die Informationen, die Sie brauchen, genau dann, wenn Sie sie benötigen – durch unsere weltweit führenden Magazine, Newsletter und täglichen Briefings.

Melden Sie sich an

Longer reads
Update: Wie viel geben die größten Bauunternehmen der Welt heute für Forschung und Entwicklung aus?
Die weltweit größten Bauunternehmen investieren weiterhin enorme Summen in Forschung und Entwicklung. Aber wie viel genau?
Werden humanoide Roboter bald auf Baustellen in Ihrer Nähe zum Einsatz kommen?
Roboter drohen seit einigen Jahren damit, die Arbeit auf Baustellen zu übernehmen, was aber bisher nicht geschehen ist. Werden sie es irgendwann tun?
Nathan Marsh von Bentley Systems: Warum es nicht immer von Vorteil ist, der Erste mit KI zu sein.
Bei Bentleys Veranstaltung „Year in Infrastructure“ erläuterte Nathan Marsh, warum Vertrauen, Authentizität und menschliche Aufsicht auch im Zeitalter der KI weiterhin von Bedeutung sind.
Mit dem Team verbinden
Andy Brown Redakteur, UK - Wadhurst Tel: +44 (0) 1892 786224 E-mail: [email protected]
Neil Gerrard Leitender Redakteur, UK - Wadhurst Tel: +44 (0) 7355 092 771 E-mail: [email protected]
Eleanor Shefford Brand Manager Tel: +44 (0) 1892 786 236 E-mail: [email protected]
Peter Collinson Internationaler Vertriebs- und Brand Manager Tel: +44 (0) 1892 786220 E-mail: [email protected]
VERBINDE DICH MIT SOZIALEN MEDIEN
Construction technology survey

Share your views and we’ll give to charity!

Take a quick survey on how you research equipment and we’ll donate £1 to Macmillan Cancer Support for every response.

Take the Survey