New Yorker Unternehmen bekennt sich im Fall des Todes eines Mitarbeiters schuldig

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Das in den USA ansässige Unternehmen Northridge Construction Corporate (NCC) bekannte sich letzte Woche schuldig, gegen eine Vorschrift der US-amerikanischen Arbeitsschutzbehörde (OSHA) verstoßen zu haben. Zudem bekannte es sich schuldig, die Ermittlungen der Behörde im Fall des Todes eines Mitarbeiters in zwei Fällen (durch falsche Aussagen) behindert zu haben.

Die Anklage geht zurück auf einen Vorfall vom 8. Dezember 2018 in East Patchogue, Long Island, New York, bei dem Mitarbeiter von Northridge auf dem Gelände von NCC einen Metallschuppen errichteten. Während der Bauarbeiten stürzte ein Mitarbeiter von einem nicht ordnungsgemäß gesicherten Schuppendach und starb.

US-Bundesgericht in Manhattan, New York. US-Bundesgericht in Manhattan, New York. (Bildnachweis: Adobe Stock)

Laut Staatsanwaltschaft hätte NCC den Tod verhindern können, wenn die OSHA-Standards eingehalten worden wären.

Mit der Schulderklärung des NCC ist ein Teil des fast sechsjährigen Rechtsstreits beendet.

Die Urteilsverkündung ist für den 3. April angesetzt.

Die Höchststrafe für jede dieser Straftaten beträgt fünf Jahre auf Bewährung und eine Geldstrafe von 500.000 US-Dollar (oder das Doppelte des wirtschaftlichen Gewinns des Angeklagten bzw. des Verlusts des Opfers aufgrund der Straftat).

Anklage gegen Mitarbeiter

Ende 2023 wurde Richard Zagger, 58, aus Blue Point, New York, der zum Zeitpunkt des Vorfalls Vorgesetzter bei NCC war, wegen Verschwörung und Behinderung offizieller Verfahren im Zusammenhang mit der Untersuchung eines tödlichen Bauunfalls angeklagt.

Der Anklageschrift zufolge machte Zagger während der Untersuchung des Todesfalls im Jahr 2018 durch die OHSA falsche Angaben und verschwor sich mit anderen, falsche Angaben zu machen, um die Ermittlungen der Bundesbehörde zu behindern.

Gegen Zagger werden vier Anklagepunkte erhoben.

Die Höchststrafe für den Anklagepunkt der Verschwörung und jeden Anklagepunkt der Behinderung der Justiz beträgt fünf Jahre Gefängnis und eine Geldstrafe von 250.000 US-Dollar oder das Doppelte des wirtschaftlichen Gewinns des Angeklagten bzw. des Verlusts des Opfers durch das Verbrechen.

Eine Anklage ist lediglich eine Behauptung. Alle Angeklagten gelten als unschuldig, bis ihre Schuld zweifelsfrei bewiesen ist.

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